Schoenicke SKIPPERTEAM Tel.: 0049-(0)40 675 4044 / eMail: info@skipperteam.de
Über 1000 Segler buchen jedes Jahr auf den Yachten des Schoenicke SKIPPERTEAM und nutzen die Buchungsvorteile + Törngarantie / Hohe Kompetenz verbunden mit langjähriger Erfahrung!
von |
bis |
Schiff |
Revier / Route |
Preis in EURO |
Code |
| 02.06. |
16.06. |
Beneteau First 47.7 SUNRISE |
ENGLISCHER KANAL: HAMBURG - Elbe - evtl. Helgoland - Nordsee - Englischer Kanal - Dover - Plymouth - Dartmouth - Scillies - Irische See - DUBLIN / Irland, ca. 800 Seemeilen INFOS |
995 |
2120223 |
| 09.06. |
16.06. |
Sun Odyssey 43 HERMES |
OST- / NORDSEETÖRN: ab Hamburg: PKW-Transfer nach Flensburg - Kiel - NOK - Brunsbüttel - Helgoland - Hooksiel oder Sylt - Cuxhaven - Hamburg (City Sportbootboothafen), ca. 300 Seemeilen / * Törnpreis inkl. Transfer, Diesel, NOK-Gebühren und Hafengebühren INFOS |
540 * |
2120924 |
| 16.06. |
23.06. |
Sun Odyssey 43 HERMES |
NORD- / OSTSEETÖRN: Hamburg (City Sportboothafen) - Glückstadt - Helgoland - Sylt oder Hooksiel - Cuxhaven - Rendsburg - NOK - Flensburg - PKW-Transfer nach Hamburg zurück, ca. 300 Seemeilen / * Törnpreis inkl. Transfer, Diesel, NOK-Gebühren und Hafengebühren INFOS |
540 * |
2120925 |
| 01.07. |
17.07. |
Beneteau First 47.7 SUNRISE |
IRLAND - ISLAND: Dublin - Isle of Man - Islay - Isle of Skye / Schottland - Stornoway / Hebriden - Westmänner Inseln - Reykjavik / Island, ca. 850 Seemeilen INFOS |
1150 |
2120227 |
| 19.07. |
05.08. |
Beneteau First 47.7 SUNRISE |
ISLAND - HAMBURG: Reykjavik / Island - Westmänner Inseln - Färöer Inseln - Shetland Inseln - Nordsee - Helgoland - Hamburg, ca. 1300 Seemeilen INFOS |
1150
ausgebucht |
2120229 |
11.08. |
01.09. |
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NEU: Zu den SHETLANDINSELN: Hamburg (City Sportboothafen) - Elbe - Nordsee - Lerwick / SHETLANDINSELN - Bergen / Norwegen - NORWEGISCHE SCHÄREN + FJORDE - Nordsee - Helgoland - Hamburg, ca. 1500 Seemeilen INFOS |
|
2120233 |
| 25.08. |
01.09. |
Sun Odyssey 43 HERMES |
AMSTERDAMTÖRN: Flensburg - Kiel - NOK - Helgoland - Nordsee - Vlieland - Ijsselmeer - Amsterdam, ca. 350 Seemeilen INFOS |
445 |
2120935 |
| 01.09. |
08.09. |
Sun Odyssey 43 HERMES |
AMSTERDAMTÖRN: Amsterdam - Ijsselmeer - Vlieland - Nordsee - Helgoland - NOK - Kiel - Flensburg, ca. 350 Seemeilen INFOS |
445 |
2120936 |
| 08.09. |
15.09. |
Sun Odyssey 43 HERMES |
OST- / NORDSEETÖRN: ab Hamburg: PKW-Transfer nach Flensburg - Kiel - NOK - Brunsbüttel - Helgoland - Hooksiel oder Sylt - Cuxhaven - Hamburg (City Sportbootboothafen), ca. 300 Seemeilen / * Törnpreis inkl. Transfer, Diesel, NOK-Gebühren und Hafengebühren INFOS |
540 * |
2120937 |
| 15.09. |
22.09. |
Sun Odyssey 43 HERMES |
NORD- / OSTSEETÖRN: Hamburg (City Sportboothafen) - Glückstadt - Helgoland - Sylt oder Hooksiel - Cuxhaven - Rendsburg - NOK - Flensburg - PKW-Transfer nach Hamburg zurück, ca. 300 Seemeilen / * Törnpreis inkl. Transfer, Diesel, NOK-Gebühren und Hafengebühren INFOS |
540 * |
2120938 |
| 30.09. |
20.10. |
Beneteau First 47.7 SKIATHOS |
HAMBURG - LISSABON: Hamburg - Elbe - NORDSEE - evtl. Helgoland - ENGLISCHER KANAL - Dover - Plymouth - BISKAYA - Cap Finisterre - NordWest-Spanien - Vigo - Porto - LISSABON, ca. 1200 Seemeilen INFOS |
960 |
2120640 |
| 13.10. |
30.10. |
Beneteau First 47.7 SUNRISE |
HAMBURG - NW-SPANIEN: HAMBURG - Elbe - NORDSEE - evtl. Helgoland - ENGLISCHER KANAL - Dover - Plymouth - BISKAYA - NordWest-Spanien / Galizien (La Coruna oder Vigo) (Flughafen: Santiago de Compostela), ca. 1100 Seemeilen INFOS |
790 |
2120242 |
01.06.
2013 |
18.06.
2013 |
Beneteau First 47.7 SKIATHOS |
BLAUWASSERTÖRN: Lissabon / Portugal - Atlantik - Galizien / Spanien - Biskaya - Falmouth / GB - Dartmouth - Englischer Kanal - Cowes - Dover - NORDSEE - Helgoland - Elbe - Hamburg (City Sportboothafen), ca. 1200 Seemeilen INFOS |
980 |
2130223 |
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Sportliche Törns im Gezeitenrevier:
Willst du dein Wissen und dein Können im Segelsport ausbauen, dann sind Erfahrungen im Gezeitenrevier der Nordsee unabdingbar. Im Strom segelt es sich eben anders, spezielle Techniken sind erforderlich. Die vielen Seezeichen fordern den Navigator zusätzlich. Und dann ist noch auf den starken Schiffsverkehr zu achten. Nachts gilt es die Lichterführung der anderen Schiffe zu kennen: Fischer, Lotsen, feuergefähliche Ladung, Bagger, alles kann uns begegnen.
 
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Anreise: Immer am ersten ausgeschriebenen Tag
Auslaufen: I.d.Regel am nächsten Tag
Einlaufen: Spätestens am letzten Abend vor dem Törn-Enddatum
Abreise: Am letzten ausgeschriebenen Tag
Ca. 10 Tage vor Törnbeginn verschicken wir die Crewliste und Liegeplatzinfos.
Bordkassenkosten sind für: Verpflegung, Gas, Diesel, Hafengebühren: ca. 150 Euro durchschnittlich pro Person / Woche. (Der Skipper wird freigehalten).
Alle Törnpreise sind in Euro und exkl. An/Abreisekosten.
Mitbringen: Ölzeug, Gummistiefel, Bootsschuhe mit hellen Sohlen, bequeme Klamotten, Schlafsack, Laken, Kopfkissenbezug, Geschirrtuch, pers. Medikamente - insb. gegen Seekrankheit, Personalausweis. Je nach Revier und Jahreszeit / und bei Bedarf: Mütze, Schal, Handschuhe, Skiunterwäsche und warme Sachen, etc..
Tipp: Wenn iht frühzeitig bucht, könnt ihr für euch, Freunde / Familie die Yacht inkl. Skipper komplett chartern. Preis für 1 Woche = 5,6-facher Kojenpreis. Wollt ihr als Einzelbucher eine Kabine für euch alleine, kostet es den 1,6 - fachen Törnpreis.
Alle Revier / Routen freibleibend. |
 
* NORD-OSTSEETÖRNS: Zwei Reviere in einer Woche! Ihr entdeckt den Norden mit seinen anspruchsvollen Gewässern. In der westlichen Ostsee segelt ihr durch die liebliche Landschaft der Förden. Im Stadthafen von Sonderborg übernachten wir und können abends gemütlich ausgehen. Die Passage des Nordostseekanals mit seinen gewaltigen Schleusen und den dicken Pötten -hautnah erlebt- dauert 9 Stunden. Die Kosten sind im Törnpreis inklusive! In der Nordsee mit den breiten Flußmündungen von Weser und Elbe verursachen Hoch und Niedrigwasser rauschende Gezeitenströme. Gegen die geht gar nichts. Wie navigieren wir in der Praxis um schnelle Passagen zu segeln? Das notwendige Wissen vermitteln wir an Bord der HERMES! Unsere Ausbildungsziele sind: Gezeitennavigation, Wiederholung der KVR mit Ausweichregeln, Lichterführung, Betonnung, Befeuerung und weiter Radartraining, Vermittlung von Revierkentnissen und Wetterkunde. Die Passage im Nord-Ostseekanal nutzen wir für entsprechende Weiterbildung! Hamburg ist ein sogenannter offener Tidenhafen. Der Unterschied zwischen Hoch- und Niedrigwasser beträgt bis zu 4 Meter zur Springzeit. An den Schwimmstegen des Citysportboothafens liegt die HERMES in Front der neuen gigantischen Elbphilarmonie. Die problemlose An- und Abreise besprecht bitte mit uns. Der Transfer zwischen Hamburg und Flensburg / Marina Toft ist inklusive.
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Ost-Nordsee - Törn von Flensburg nach Hamburg:
An- und Abreise für Zugfahrer: Hin u. Rückfahrkarte zum Hamburger Hauptbahnhof buchen. Anreise am Samstag: Unser Transfer nach Flensburg beginnt am Hamburger Hauptbahnhof um 15:30 Uhr. Abreise am folgenden Samstag: Fahrt vom City Sportboothafen mit der U-Bahn vom „Baumwall“ zum „Hauptbahnhof“. Fahrzeit 7 Minuten.
An- und Abreise für Flieger: Hin u. Rückflug zum Hamburger Flughafen buchen. Anreise am Samstag: Der Transfer beginnt am Hamburger Flughafen um 13:00 Uhr Abreise am folgenden Samstag: Mit der Bahn vom City Sportboothafen vom „Baumwall“ zum „Flughafen“, Fahrzeit 40 Minuten. Oder Taxi.
An- und Abreise für Autofahrer. Hin und Rückfahrt zum Hamburger Flughafen. Anreise am Samstag: Autofahrer parken am Flughafen Hamburg. Das kostet 55,00 Euro für eine Woche. Dann nehmen sie unseren Shuttle von Hamburg Flughafen nach Flensburg. Abreise am folgenden Samstag: Fahrt vom City Sportboothafen mit der U-Bahn vom „Baumwall“ zum Flughafen, Fahrtzeit 40 Minuten. Oder Taxi.
Anreise nach Flensburg: Samstag 17:30 Uhr
Auslaufen Sonntag morgen
Einlaufen in Hamburg: Samstag morgen
Abreise ab Hamburg: Samstag 13:00 Uhr
Die Yacht liegt in der Marina Im Jaich in Flensburg.
Zugfahrer fahren bis Hamburg Hbf, von dort mit der S-Bahn zum Flughafen Hamburg, Flieger landen am Flughafen Hamburg bis 15:00. Von dort gibt es unseren "Shuttle" bis Flensburg (im Törnpreis enthalten)
Bordkassenkosten für Verpflegung, Gas, ca. 60 Euro pro Person. Diesel, Hafengebühren, NOK-Gebühr ist im Törnpreis enthalten.
Mitbringen: Ölzeug, Gummistiefel, Bootsschuhe mit hellen Sohlen, bequeme Klamotten, (im Frühjahr u. Herbst und bei Bedarf: Mütze, Schal, Handschuhe, Skiunterwäsche und warme Sachen) Schlafsack, Laken, Kopfkissenbezug, Geschirrtuch, pers. Medikamente - insb. gegen Seekrankheit, Personalausweis
Tipp: Wollt ihr als Einzelbucher eine Kabine für euch alleine, kostet es den 1,6 - fachen Törnpreis.
Alle Revier / Routen freibleibend.
Nord-Ostsee - Törn von Hamburg nach Flensburg:
An- und Abreise für Zugfahrer: Hin u. Rückfahrkarte zum Hamburger Hauptbahnhof buchen. Anreise am Samstag: Fahrt mit der U-Bahn vom „Hauptbahnhof“ zum „Baumwall“. Dauer 7 Minuten. Abreise am folgenden Samstag: Fahrt mit unserem Shuttle von Flensburg / Toft um 13:00 zum Flughafen. Dauer ca. 2:30 Stunden
An- und Abreise für Flieger: Hin u. Rückflug zum Hamburger Flughafen buchen. Anreise am Samstag: Mit der S-Bahn vom „Flughafen“ zum „Baumwall“. Dauer circa 40 Minuten. Oder Taxi. Abreise am folgenden Samstag: Fahrt mit unserem Shuttle von Flensburg um 13:00 zum Flughafen Hamburg. Dauer ca. 2 Stunden.
An- und Abreise für Autofahrer: Hin und Rückfahrt zum Hamburger Flughafen. Anreise am Samstag: Autofahrer parken am Flughafen Hamburg. Das kostet 55,00 Euro für eine Woche und fahren dann mit der Bahn vom „Flughafen“ zum „Baumwall“ Fahrzeit 40 Minuten. Oder Taxi. Abreise am Samstag: Fahrt mit unserem Shuttle von Flensburg zum Flughafen Hamburg. Dauer ca. 2 Stunden.
Anreise nach Hamburg, City Sportboothafen Samstag 17:30 Uhr
Auslaufen Sonntag morgen
Einlaufen in Flensburg: Samstag morgen
Abreise ab Flensburg: Samstag 13:00 Uhr mit unserem "Shuttle" zum Flughafen Hamburg (im Törnpreis enthalten)
Die Yacht liegt im City Sportboothafen in Hamburg.
Zugfahrer fahren bis Hamburg Hbf, von dort mit der S-Bahn zur Haltestelle Baumwall, Flieger landen am Flughafen Hamburg bis 10:30. Von dort mit der S-Bahn über Hbf zur Haltestelle Baumwall.
Bordkassenkosten für Verpflegung, Gas, ca. 60 Euro pro Person. Diesel, Hafengebühren, NOK-Gebühr ist im Törnpreis enthalten. Schiff-Putzen am Ende des Törns kostet 16 Euro pro Person.
Mitbringen: Ölzeug, Gummistiefel, Bootsschuhe mit hellen Sohlen, bequeme Klamotten, (im Frühjahr u. Herbst und bei Bedarf: Mütze, Schal, Handschuhe, Skiunterwäsche und warme Sachen) Schlafsack, Laken, Kopfkissenbezug, Geschirrtuch, pers. Medikamente - insb. gegen Seekrankheit, Personalausweis
Tipp: Wenn iht frühzeitig bucht, könnt ihr für euch, Freunde / Familie die Yacht inkl. Skipper komplett chartern. Preis für 1 Woche Ostsee/Nordsee = 5,6-facher Kojenpreis. Wollt ihr als Einzelbucher eine Kabine für euch alleine, kostet es den 1,6 - fachen Törnpreis.
Alle Revier / Routen freibleibend.
Der Citysportboothafen liegt zentral in Hamburg. Nur wenige Fußminuten entfernt ist die berühmte Speicherstadt und die neue Hafencity. Vom Liegelatz aus seht ihr die imponierende neue Elbphilharmonie. Auch zum Rathaus und zur Binnenalster ist es nicht weit. Die U Bahnstation „Baumwall“ liegt unmittelbar vor den Schwimmstegen. Die Station „Flughafen“ liegt im Flughafen unterhalb der Abfertigungshalle. |
 
 
  
 

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Anspruchsvolle Nordsee - Lichtermeer bei Nacht: SE 6, rechtdrehend, langsam zunehmend 7: Das ist unser Wetter für die Deutsche Bucht. Das Tief liegt bei Irland und zieht zum Skagerrak. Als Folge dreht der Wind weiter recht und wird stürmisch aus SW bis West auffrischen.
Für unsere First 47.7 geht dann nichts mehr. Noch bleibt ein Zeitfenster von 24 Stunden und wir sind in Vlieland. Wir müssen auslaufen. Mit dem Abendhochwasser verlassen wir Cuxhaven. Segel werden gesetzt. Unter zweifach gerefftem Groß und mit der kleinen Fock 1 schießt die First 47.7 ins Fahrwasser. An Steuerbord leuchten die roten Tonnen: Blitz rot ist die Kennung der nächsten, Funkel rot ist die Kennung der Übernächsten. Die Tonnen gilt es nicht zu verwechseln oder wir treffen die Sandbank. Schnell sind wir jetzt, - mit 12 Knoten über Grund, denn mächtig schiebt der Strom.
Schnell muss unser Navigator sein: Sicher sind Tonnen, Leuchtfeuer und Schiffe zu identifizieren. Für das Nachschlagen in der KVR bleibt keine Zeit. Schon nähert sich auf unserer Seite ein Frachter mit drei roten Rundumlichtern übereinander. Kurze Zeit später sehen wir ein langsames Fahrzeug, das nicht dem Fahrwasser folgt und dessen Kurslinie die unsere kreuzt: Weiß über rot zeigt der. Auch wir queren bereits unter Segel ohne laufende Maschine: Wer ist der Ausweichpflichtige, wer ist der Kurshalter?
Unser Skipper weiß Bescheid und andere Crewmitglieder lernen schnell, fasziniert von den vielen Lichtern in der Elbmündung. Den Kurs wählen wir dicht nördlich der Friesischen Inseln in der Inshore Traffic Zone. Hier wird die Nacht zum unvergesslichen Erlebnis.
Relativ warmer und starker SSE bedeutet: Ablandiger Wind, geringer Seegang, Rumpfgeschwindigkeit bei mäßiger Krängung. Das sind 8,5 Knoten Fahrt durchs Wasser. An Backbord zählen wir die verschiedenen Kennungen der vor den Sänden stehenden Gefahrentonnen und der Inselleuchttürme. An Steuerbord leuchten die grünen Tonnen des Verkehrstrennungsgebietes Deutsche Bucht und nördlich davon ziehen die Frachter in oft dichten Pulks Richtung Weser und Elbe. Uns begegnen weitere Fahrzeuge und zeigen Grün über Weiß.
Die Nordsee wird zum Lichtermeer. Es bleibt spannend. |
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Hamburg - Dublin / Irland: Die See kocht, vor dem starken SW-Wind steuern wir in den Solent. Steuerbord passieren wir die Needles. Noch läuft der Strom gegenan, aber schon in einer Stunde wird es uns in die Inshore Waters hereinlutschen, die See wird sich glätten und heute abend liegt die SUNRISE im kleinen Hafenstädtchen Cowes. Die Häfen der englischen Südküste haben einen ganz besonderen Charme. Man meint bisweilen hier sei die Zeit stehengeblieben. Die urigen Pubs (jetzt ist auch endlich die Sperrstunde aufgehoben!) bieten ausser gutem englischen Bier viele Antiquitäten, die von wilden Zeiten Zeugen: Zeiten in denen Segelschiffe mit falschen Leuchtfeuern in die zahlreichen Klippen gelockt wurden.... |
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Gezeitenströme sind für unsere Törnplanung von entscheidender Bedeutung. Dicht an den Kaps der englischen Südküste nutzen wir die sogenannten „RACES“. Hier verstärken sich die Ströme und bei geschickter Zeitplanung rauschen wir mit über 12 Knoten über Grund am Kap vorbei. Wir legen in den wunderschönen Häfen der englischen Südküste an. Besonders idyllisch liegt Dartmouth am River Dart. Wir segeln bei passenden Wind vor der Kulisse der alten kleinen Häuschen, die so schief stehen, das ihr meint, sie stürzen jeden Moment ein, bevor wir hinter der uralten Seilfähre am Schwimmsteg festmachen. |
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Nach Island: Noch schützt uns Irland und die Inselkette der Hebriden vor der hohen Dünung des offenen Atlantik. Durch die teilweise engen Passagen schießt der Gezeitenstrom und verwirbelt sich zu „Overfalls“ und „Willie Willies“ *. Genaue Navigation und Gezeitenrechnung ist unabdingbare Vorraussetzung. Stornoway im Norden der Hebriden ist unser letzter Hafen. Noch einmal erwerben wir eine Flasche Wiskey, natürlich lokal gebrannter hervorragender „Single Malt“, und genießen ihn an Bord im Bewusstsein Außergewöhnliches zu erleben. Der Wetterbericht ist gut, der Nordatlantik fordert uns. Wir sind wieder auf See. Unser Ziel: Feuer und Eis – Island, Land der Geysire und Gletscher.
* Originalbezeichnung aus Seekarten der British Admirality
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Biskaya - Mythos und Wirklichkeit. Eine Querung der berüchtigten Biskaya ist ein Muss für jeden ambitionierten Blauwassersegler. Majestätisch rollen die langen Wellen heran. In den Weiten des Atlantiks formte das starke und ausgedehnte Windfeld das Meer. Auf den Wellenbergen bricht der Wind die See. Gischt löst sich, glitzert in der Sonne und wäscht ab und an unser Deck.
Treffen solche Wellensysteme auf den Küstenschelf brechen sie, wenn die Wassertiefe flacher als die halbe Wellenlänge ist. Beträgt die Wellenlänge 150 Meter wird es bereits ab 75 Meter Wassertiefe ungemütlich. Und bei Sturm wird es gefährlich: Steiler auf breiter Front brechender Seegang birgt die Gefahr des Querschlagens. Deswegen segeln wir über die Bucht weit draußen in tiefem Wasser. Das ist zudem der kürzeste Weg zwischen Quessant und La Coruna.
Der Mythos von der Gefährlichkeit der Bucht von Biskaya basiert auch noch auf einem zweiten Problem. Oft ziehen Tiefdruckgebiete entlang einer klassischen Bahn nördlich der Biskaya über die Irische See und England. Beim Durchzug der dazugehörenden Kaltfront dreht der Wind schnell recht und Kreuzseen türmen sich auf. Im Sturm entstehen dann gefährliche Wellenungetüme. Besser wir starten mit der Biskayüberquerung nach dem Durchgang der Front bei starkem NW. Und wir planen den besten Zeitpunkt mit Hilfe des immer besser werdenden mittelfristigen Wetterberichtes.
Im Zweifelsfall bringt eine Wetterberatung durch das Hamburger Büro vom SKIPPERTEAM einen großen Vorteil: Jochen oder Andreas diskutieren mit dem Seewetteramt die Wetterlage. Verschiedene Prognosemodelle werden dort verglichen. Die Auskunft des diensthabenden Meteorologen: “Die Engländer sagen nicht so viel Wind voraus und ich kann auch nur für kurze Zeit nach unserem Modell eine 8 sehen. Mehr wird es auf keinen Fall, eher weniger und die Windrichtung ist eher nördlicher als NW.”
Also geht`s los! Wir laufen aus. Kurs 210 Grad. Da passt der starke NW super. Wir verlassen Dartmouth an der englischen Südküste, einen der schönsten Häfen, die wir kennen.
Nach ca. 3 Tagen taucht die weit sichtbare hügelige spanische Küste auf. Nachts weisen starke Leuchtfeuer den Weg. Torre de Hercules steht am Eingang der Ria de La Coruna und ist gleichzeitig ein Wahrzeichen der Stadt. Von der Marina führt ein sehr kurzer Fußmarsch zum autofreien Plaza de Espana. Umgeben von ehrwürdigen alten Häusern mit den für Galizien typischen verglasten Terrassen sitzen wir in der noch warmen Abendsonne und wissen, was wir geleistet haben. |
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Amsterdam - Flensburg oder Flensburg - Amsterdam - Ein Törn der uns viel bietet: Amsterdam mit seinem idyllischen Sixhafen, direkt gegenüber des HbF; 5 verschiedene Schleusen auf dem Weg in die Ostsee; wunderschöne kleine Häfen am Ijsselmeer; Durchquerung des Wattenmeeres mit Seehunden; möglicher Stop auf der Trauminsel Vlieland; Schiffsverkehr und Gezeitennavigation in der Deutschen Bucht; Besuch auf Helgoland; hautnahe Begegnungen mit "dicken Pötten" im NOK ... |
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