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Weltweite Mitsegel- und Ausbildungstörns

Yachtüberführungen / Yacht Deliveries

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Genusssegeln vom Allerfeinsten

Fast immer herrschen optimale Windverhältnisse. Flauten und schwere Stürme sind selten. Und bei frischem Wind bieten die engen Gewässer  immer wieder Schutz vor hohem Seegang. Je nach Wetterlage prüfst du bei Beginn deines Törns in Flensburg in welche Richtung du zuerst segelst: Zuerst durch die Gewässer südlich Fünen, das ist die sogenannte dänische Südsee, dann durch den großen Belt, den südlichen Kattegat mit seinen wunderschönen Inseln und am Schluss durch den kleinen Belt. Oder eben umgekehrt – so haben wir die Route hier als eine Möglichkeit ausgeschrieben.
Rund Fünen ist ein super Segelrevier! Lieblich sind die Ufer mit den Wäldern und Feldern, besonders natürlich wenn im Frühjahr der Raps blüht. Gefahrentonnen bezeichnen zahlreiche Untiefen, idyllische Inseln liegen am Weg, immer wieder ist ein neuer Kurs zu bestimmen und die Segel müssen nachgestellt werden. Kaum ein Revier bietet für trainierende Navigatoren so vielfältige Möglichkeiten.
Und dann taucht sie auf: 66 Meter über dem großen Belt hängt die gigantische Brücke in den riesigen Pylonen. Im Frühjahr und Herbst wird es früh dunkel und eine Passage bei Nacht ist von besonderem Reiz: Wie klein und zierlich wirkt unsere Yacht vor den gewaltigen erleuchteten Seilen, die die Fahrbahn tragen.
Vor der Südküste Fünens führen Rinnen durch die ausgedehnten Flachs und wechseln mit geschützten Wasserflächen zwischen unzähligen Inseln. Dieses Seegebiet trägt zu recht den Namen Dänische Südsee. Märchenhafte Dörfer mit entzückenden Häfen, z.B. Aerösköbing, laden zum Übernachten ein.  

 

Dänische Südsee, Insel Als und Schlei: Unzählige Fahrwasser, Sunde, Fjorde und Buchten machen den Reiz dieses Reviers aus. Es gibt unendlich viele Häfen zu entdecken. Der einzigartige Naturhafen Dyvig liegt mitten in einer ringsum geschützten Bucht im Süden der Insel Als. Der nette Yachtclub hat erstklassige sanitäre Einrichtungen mit Badezimmern für jedermann. Faaborg ist ein gemütliches kleines Städtchen mit typisch dänischem Flair. Im Märchendorf Aerösköbing bewunderst du die jahrhundertealten, hübsch hergerichteten kleinen Häuschen. Die Sonne im Rücken leuchtet uns den Weg zum Hafen von Marstal, berühmt durch den Bau der sogenannten Marstalschoner, die noch heute hier zu Hause sind. Von hier querst du zur Schlei: Der Fjord ist ein wahres Kleinod an der deutschen Küste und das schöne Kappeln lädt dich ein mit seinen vielen guten Fischrestaurants und den exzellenten Räuchereien. Dein letztes Ziel könnte das Städtchen Sonderborg sein. Im Stadthafen liegst du am sogenannten Bollwerk vor der Kulisse prächtiger Bürgerhäuser. Von Sonderborg segelst du durch die geschützte Flensburger Förde zurück zum Heimathafen. In diesem phantastischen Revier segelst und übst du unter anderem bei unseren Ausbildungstörns für den Sportbootführerschein See und für den SKS 7 Tage und Sail + Skippertraining.


Im Kleinen Belt mit der Salona 44 SPEEDY GO!:  
Klar zur Wende! Ree! Die Yacht dreht fast auf dem Teller. Fock dichter! Das kleine, hochgeschnittene Vorsegel zieht wunderbar. Die Schoten führen wir zwischen Oberwant und Unterwant. Das bringt Höhe. Die digitale Geschwindigkeitsanzeige zeigt immer wieder eine 8 vor dem Komma. Wir kreuzen auf im Alsfjord auf dem Weg in den kleinen Belt. Anja steht am Ruder, kleinste Bewegungen reichen, unsere SPEEDY GO auf Kurs zu halten. Das will erst mal geübt sein. Aber dafür bist du an Bord! Kursstabil sind unsere beiden SALONA 44 und dabei super sensibel auf dem Ruder, so macht segeln Spaß. Der Wind pustet kräftig aus West und wir fallen jetzt ab. Die Insel Als ist an Steuerbord passiert, auf geht´s nach Norden. Die Schoten werden gefiert, die Fockschoten werden umgebaut und laufen jetzt außerhalb des Oberwants. Und es zischt und sprudelt, immer schneller, unfassbar, welch ein Ritt! Middelfahrt ist unser Ziel. Es wird dunkel. Leitfeuer führen uns durch die Engen. Dann legen wir im schön gelegenen Stadthafen an. Immer wieder bleiben Passanten stehen und bewundern unsere Yacht. Wir sitzen im Cockpit. Jetzt zischt das Anlegebier. Das haben wir uns verdient, wir sind begeistert:  Ein phantastischer Segeltag geht zu Ende. 

Das Kattegat: Darf ich mich vorstellen? ... Mein Name ist Kattegat. Das heißt: Katzenloch. Wie ich zu diesem Namen komme weiß ich nicht. Jedenfalls bin ich seit  5000 Jahren das Loch zur Ostsee, die zuvor ein Binnenmeer mit Süßwasserfüllung war. Also nichts für echte Salzwassersegler. Erst der Anstieg des Meeresspiegels flutete den Kleinen Belt, den Großen Belt und den Sund. Ich habe dir das Salzwasser gebracht, sonst wärest du heute Binnensegler! Jetzt kommst du durch diese  Öffnungen, um mich zu besuchen. Von Flensburg segelst du bei gutem Wind 12 Stunden durch den Kleinen Belt und schon triffst du mich, deinen Kattegat. Viele Inseln und attraktive Küsten ließ ich entstehen, um Segler anzulocken.

Feinsten Sand häufte ich in den Dünen von Anholt auf. Komm zu mir, sei willkommen in meinem Yachthafen unmittelbar inmitten der faszinierenden Sandformationen. Autos wollte ich hier nicht, stattdessen miete ein Fahrrad und erkunde meine Insel.

Ich formte endlose Strände bei Skagen, wo meine Strömungen am langen Riff mit den Strömungen des Skagerraks schäumend um die Vorherrschaft ringen. Um das am besten zu sehen, besuchst du die kleine Sandspitze bei Grenen und bist umschlungen von mir, dem Kattegat - und meinem Nachbarn dem Skagerrak.

Und ich weiß, wie wichtig dir der Kontrast ist und deswegen sei willkommen in der Welt der     schwedischen Schären. Einer Welt, die ihres gleichen sucht. Ich beschloss viele Fahrwasser und Verbindungswege zu schaffen, damit du staunend durch meine Felskulisse segeln kannst. Mit kleinen Farbtupfern markierte ich die Inselwelt, damit du dich zurecht findest. Sei es bei den Hütchen der vielen kleinen Leuchtfeuer, sei es bei den typischen Holzhäuschen. Meine kleine Metropole in dieser Welt der Inseln nenne ich Marstrand. Hier lade ich im Sommer die Segelwelt zum Treffen ein. Zu deiner Freude führt ein besonders schönes enges Fahrwasser zu meiner Insel.
Wagst du dich nicht so weit in meinen Schoß und bleibst du in meinem Südwesten, will ich für dich sorgen. Kleine Häfen, einer schöner als der andere entstanden hier. Besonders stolz bin ich auf Ebeltoft, auf Juelsminde, auf den kleinen Inselhafen in Thunö und natürlich auf Kolby Kaas und Ballen auf der Insel Samsö. Komm und schau. Mit deiner Yacht vom SKIPPERTEAM bist du überall herzlich willkommen.

Segelwetter Ostsee

Segelwetter in der Ostsee: Schnell ändert sich der Wind, Drucksysteme entstehen oft erst in Europa und ziehen dann ihre Bahn. Kalte Luft jagt warme Luft und schiebt sie nach oben. Und schon reißt es auf, ein Zwischenhoch verwöhnt uns. Das ist das eine Szenario. Aber es geht auch anders, wenn sich ein kräftiges Hoch über dem Festland stabilisiert und tagelang warme Luft über die Ostsee pumpt. Östliche Winde dominieren und es wird richtig warm. Selbstverständlich segeln wir vom SKIPPERTEAM bei fast jedem Wetter. Dabei gilt: Gute Wetterkleidung schützt und macht das Segeln komfortabler. Segeln in der Ostsee bedeutet immer auch Wetternavigation, dieses spannende Suchen nach der besten Route unter Berücksichtigung von Winddrehungen.